Wolfgang Rössig

Santo Domingo

Santo Domingo

Wolfgang Rössig ⚫ 17. Nov 2017

Tropenschwüle klatscht dem müden Flugpassagier ins Gesicht, nur langsam schieben sich die Schlangen an der Immigración vorbei. Plötzlich drücken junge Mädchen im Folklorekleidchen den Wartenden Plastikbecher mit Brugal-Rumpunsch in die Hand, und gleich ist aller Ärger verflogen. Nach kurzer Diskussion mit dem Taxifahrer, der wieder einmal den offiziellen Tarif zwischen Flughafen und Innenstadt „vergessen“ hat, geht es in einer schrottreifen amerikanischen Limousine auf der Avenida de las Américas durch wassergefüllte Schlaglöcher in Richtung Hotel.

Rechts huschen Elendsquartiere und ansehnliche Appartementblocks vorbei, links blinzelt die azurblaue Karibische See durch den Palmenvorhang. An der Mautstelle herrscht Anarchie: Monströse Trucks nebeln die Autopista mit Dieselabgasen ein, rollende Särge, die wenigstens zehn Totalschäden überlebt haben, drängeln sich an nagelneuen Daimler-Limousinen vorbei, auf der Ladefläche eines rostigen Pick-Up wiegen sich die Passagiere im Rhythmus der Merenguemusik, die aus übermannsgroßen Lautsprechern herüberschallt. Tadelnd blicken die Legoland-Tempel der evangelischen Kirchen, die sich inzwischen wie Pilze vermehren, auf das knappe Outfit der koketten Passantinnen.

Für Stippvisiten viel zu schade

Santo Domingo
Santo Domingo

Willkommen in Santo Domingo, der größten Stadt der karibischen Inselwelt! Hier stehen die ältesten Gebäude der Neuen Welt, hier tobt das heißeste Nachtleben des Landes, doch die allermeisten Touristen lernen diese Metropole nur auf einem kurzen Tagesausflug kennen. Gegen elf Uhr treffen die Busse aus den Ferienanlagen von Punta Cana, Puerto Plata und Juan Dolio ein, in Gruppen geht es dann durch die zum Weltkulturerbe erklärten Altstadt und danach in die Souvenirläden, die den Führern die höchste Kommission verheißen, und spätestens um vier ist die Invasion der Menschen mit den grellbunten Plastikarmbändchen, die sie als „Besitz“ ihrer jeweiligen All-inclusive-Resorts ausweisen, wieder verschwunden. Meist nehmen diese Besucher nur überhastet und überteuert erworbenen Larimar- oder Bernsteinschmuck mit sowie die Erinnerung an schmuddelige Straßen, lästige Schuhputzerjungen und das „chipi-chipi, my fren“ penetranter Guides.

Doch die Warnungen der Hotels und Resorts, die lieber ihre eigenen, überteuerten Ausflüge verkaufen, sind unbegründet: Das touristische Santo Domingo ist nicht gefährlicher als Berlin oder Frankfurt, und in der Zona Colonial kann man sogar nachts um drei ungefährdet herumspazieren: Polizisten und Wachleute achten darauf - sofern sie nicht gerade eingenickt sind - dass Touristen kein Haar gekrümmt wird.

Aber wer auf der Avenida Duarte die mit spanischen Geldern inzwischen halbwegs herausgeputzte Altstadt verläßt, entdeckt eine andere Welt. In den Elendsvierteln am Río Ozama gibt es weder Strom noch fließendes Wasser, die Menschen hausen in Hütten aus Brettern, Wellblech und Pappe. Lediglich Petroleumfunzeln erleuchten diese Quartiere, es sei denn, man bezieht elektrisches Licht aus alten Autobatterien, deren Ladegeräte ein heller Kopf unbemerkt an eine Straßenlaterne angeschlossen hat. Die Straßen, die sich nach jedem Regenschauer in knöcheltiefen Morast verwandeln, sind Müllhalden, auf denen Kinder spielen. Niemand weiß, wie viele Menschen hier ums tägliche Überleben kämpfen, ob Santo Domingo zweieinhalb oder bereits drei Millionen Einwohner zählt. Schon Dreizehnjährige bekommen Kinder, die meist ohne Vater aufwachsen, gleichzeitig verschwinden täglich Menschen spurlos. Ein Killer ist im Reich der „Tigres“, wie man hierzulande die schlimmen Jungs nennt, billiger zu mieten als die Nacht in einer Hotelsuite, und wer genügend Geld hat, um Beamte oder Anwälte zu schmieren, genießt de facto Immunität oder zumindest ein klimatisiertes Appartement im Gefängnis mit Roomservice.

Lebensfreude mit wenigen Pesos

Santo Domingo
Santo Domingo

Die Menschen begegnen der Tristesse ihrer Existenz jedoch mit einer manchmal beneidenswerten karibischen Lebensphilosophie. „Tomalo suave“ (Nimm's leicht) oder „No hay problema“ lautet die Devise: Wohl nirgendwo sonst lebt man kompromißloser in der Gegenwart als hier. In der elendsten Gasse tritt plötzlich ein „Perico ripiao“ (Merengue-Trio) auf, trommelt, rasselt und singt: nur zum Vergnügen der Menschen. Kaum knistern einige Pesoscheine in der Tasche, da läßt sich die kaffeebraune Señora schon das krause Haar in einem der ungemein zahlreichen Schönheitssalons glätten, sofern ihr Mann das Geld nicht bereits im lokalen Club Gallístico auf einen Hahn gesetzt oder seine Freunde im nächsten Colmado zu einem Trago (Glas Rum) eingeladen hat. Ein US-Visum ist der Lebenstraum, täglich aufs Neue genährt von den Heimkehrern, den Dominican Yorks, die im Ghettolook und mit schweren (oftmals geliehenen) Goldketten behängt aus New York einfliegen und vom Reichtum in Gringolandia faseln. Die wenigen, für die sich der American Dream tatsächlich erfüllt hat, ob als Baseballspieler oder Crackdealer, bauen sich rundumvergitterte Trutzburgen mitten in ihren heimatlichen Slum hinein.

Die wirklich Reichen, die Zigtausende für Hungerlöhne auf ihren Haciendas schuften lassen, wohnen natürlich woanders, verschanzen sich in ihren Nobelvierteln Gazcue und Miraflores hinter meterhohen, alarm- und wachmanngesicherten Mauern und Stahlgitterzäunen. Ihre Söhne und Töchter parken Daddys Porsche oder Landcruiser vor den schicken Szenetreffs an der Avenida Abraham Lincoln. Türsteher sorgen dafür, daß sich in den eisgekühlten Nobelschuppen nur wenige dunkle Gesichter in die blasierte Gesellschaft mischen.

Anderswo amüsiert man sich oft besser, zum Beispiel im Viertel Punto Ozama am anderen Flußufer. Vor den Diskotheken der Calle Venezuela tastet der Türsteher die Gäste erstmal nach Feuerwaffen ab, drinnen tanzen parfümumwölkte Chicas in Reifröcken mit stolzen Machos im dunklen Anzug und blankpolierten Lederschuhen. Wer kein Geld hat, zieht hinunter zur Uferpromenade, dem Malecón. Kaum hat sich der Nachmittagsschauer verzogen und die Sonne ihren dramatischen Untergang inszeniert, da öffnen zahlreiche Imbißstände und Trinkbuden, schallt Merengue aus waffenscheinpflichtigen Lautsprechern, und besonders am Wochenende wird hier - in Sichtweite der Luxushotels und Kasinos - bis in den frühen Morgen hinein getanzt und geflirtet. Im dunkleren Abschnitt des Malecón jenseits der Avenida Máximo Gómez gehen derweil dubiöse Damen im Kleidchen ihrer jüngeren Schwester mit flinken Fingern auf Dollarfang. Dennoch prallen auf dem Malecón die Gegensätze zwischen Arm und Reich, die den Stadtmoloch Santo Domingo prägen, für den Touristen weitgehend gefahrlos aufeinander.

Stadt der Konquistadoren

Wie einflußreich Santo Domingo de Guzmán, das heute trotz seiner Größe international fast bedeutungslos ist, einmal war, davon zeugt die Altstadt. Die älteste und einzige gotische Kathedrale Amerikas besaß Autorität über alle Kirchen der Neuen Welt, in den Casas Reales sprach man Recht über alle spanischen Kolonien, und im Alcazar de Colón am Hochufer des Río Ozama, in dem von 1509 bis 1524 Kolumbusohn Diego als Vizekönig residierte, schmiedeten Konquistadoren Eroberungspläne, bevor sie aufbrachen: Cortés nach Mexiko, Balboa zum Pazifik, Ponce de León nach Florida und Pizarro nach Peru. Diegos Alcazar war eine Herausforderung an die spanische Krone, die Herrschaftsansprüchen der Konquistadoren im allgemeinen, denen der Kolumbusfamilie aber im besonderen argwöhnisch begegnete und sich lieber auf willfährige Beamte verließ. 1500 schickte Francisco de Bobadilla, den die Katholischen Könige zur Kontrolle nach Santo Domingo entsandt hatten, Christoph Kolumbus zusammen mit seinen Brüdern in Ketten zurück nach Spanien.

So unrecht hatte er damit nicht. Der heute in der Dominikanischen Republik von offizieller Seite als „erster weißer Dominikaner“ hochgejubelte Entdecker Amerikas, der Gold suchte und Indios fand, läutete 500 Jahre Mißwirtschaft und Korruption ein: Übel, mit denen das Land bis heute zu kämpfen hat. Wenn wieder einmal einer der täglichen Stromausfälle die ärmeren Viertel in tiefes Dunkel taucht und nur hier und da einige Plantas (Generatoren) brummen, dann sieht man das Lichtkreuz, das die 149 Laserscheinwerfer des „Faro de Colón“ am Himmel projizieren, besonders deutlich. Was dieser gigantische Sarkophag, in den man 1992 Kolumbus einbetoniert hat, gekostet hat, weiß niemand. Die Regierung hat lediglich 135 Millionen Pesos eingeräumt, unter vorgehaltener Hand spricht man von mehreren Milliarden.

Millionen für Kolumbus

Santo Domingo
Santo Domingo

Schon 1852 wollte man dem großen Admiral ein monumentales Denkmal errichten. 1927 segnete die Panamerikanische Union den Leuchtturmentwurf des völlig unerfahrenen Architekturstudenten J.L. Gleave ab. Die 1948 unter Diktator Trujillo aufgenommenen Bauarbeiten scheiterten bald kläglich an Geldmangel, erst 1987 machte man ernst. Unzählige Menschen mußten, nach teilweise blutigen Auseinandersetzungen, ihre Slumwohnungen räumen, und was der Bulldozer verschonte, verbarg man hinter einer meterhohen Betonmauer vor den Augen der Honoratioren, die zur Einweihung am 6. Oktober 1992 als „Achtes Weltwunder“ dann so zahlreich nicht kamen. Denn in den meisten Staaten Lateinamerikas wird Kolumbus nicht mehr als der große Entdecker gefeiert, sondern als Wegbereiter der Zerstörung großer Kulturen und des Sklavenhandels. Selbst der Papst, der tags zuvor hinter dem Leuchtturm eine Messe zelebriert hatte, distanzierte sich von den bombastischen Feierlichkeiten.

Dabei gilt bei abergläubischen Dominikanern seit Jahrhunderten das Aussprechen des Namens von Kolumbus als „fucú“, als Heraufbeschwören von Unglück, das es mit Fingerschnippen, Bekreuzigung und dem Ausruf „zafa!“ abzuwehren gilt. Vielleicht reicht dieser Brauch bis zur Zeit von Fray Antón de Montesino zurück, dessen vierzig Meter hohes Denkmal am östlichen Ende des Malecón anklagend auf das weite Meer hinausweist: 1511 geißelte er im Dominikanerkloster an der Calle Padre Billini in einer Brandrede die Unterdrückung der Indios geißelte, die in der Zwangsarbeit wie Fliegen starben. Tief beeindruckt schrieb Bartolomé de las Casas diese Predigt auf und verglich später in seinem „Kurzgefaßten Bericht über die Zerstörung Westindiens“ die spanischen Eroberer mit Wölfen, die über die Indios wie über eine Schafherde hergefallen seien.

Santo Domingo
Santo Domingo

Eines ist sicher: Christoph Kolumbus hat in keinem der Altstadthäuser an der Calle de Damas, der ältesten Pflasterstraße der Neuen Welt, geschlafen, auch wenn das die selbsternannten Fremdenführer steif und fest behaupten. Das älteste erhaltene Steinhaus, die Casa del Cordón, wurde erst 1503 errichtet. In diesem spätgotischen Domizil, in dem Sohn Diego mit seiner Familie bis zur Fertigstellung des Alcazars wohnte, läutete 1586 Francis Drake den Niedergang von Santo Domingo ein. Der englische Pirat hatte die „uneinnehmbare“ Fortaleza de Ozama einfach ignoriert und die Stadtmauern von der Landseite aus überwunden. In der Casa de Cordon mußten die wohlhabenden Bürger von Santo Domingo das Lösegeld und die Damen ihren Schmuck abliefern, den sich dann Königin Elisabeth I. von England umhängen durfte. Von diesem Schock erholte sich die Stadt nicht mehr, Wirbelstürme, Erdbeben und unfähige Gouverneure taten ihr Übriges, und bald versank Santo Domingo, das nur noch die aus Peru und Mexiko nach Spanien segelnden Gold- und Silberflotten verproviantieren durfte, im Dämmerschlaf. Aus diesem hat die Stadt eigentlich erst der Massentourismus und das Andenken an Kolumbus gerissen - nach über 400 Jahren.

Afrikanisches Erbe

Von der indigenen Bevölkerung Hispaniolas ist kaum mehr geblieben als ein paar Namen und eine Farbe: Selbst der dunkelste Dominikaner besteht darauf, daß man als Hautfarbe, wenn schon kein „B“ für „blanco“, wenigstens „I“ für „indio“ in seinen Ausweis einträgt: Das „N“ für „negro“ bleibt weitgehend Menschen haitianischer Abstammung vorbehalten.

Doch abschütteln kann die Stadt ihr afrikanisches Erbe nicht. Rund um den Mercado Modelo, in „Little Haiti“ an der Avenida Mella versammeln sich die kunterbunten „Tap-Taps“ (Kleinbusse) aus Port-au-Prince, feilschen pechschwarze Menschen um Elektroschrott, gebrauchte Kleidung und Schmuggel-Rum aus Plastikkanistern. Im dämmrigen Markt warten naive Malerei, afrikanisch inspirierte Holzfiguren, Rattanmöbel, Bernsteinketten, Larimarschmuck, Karnevalsmasken und Musikinstrumente auf Käufer, ebenso wie Flaschen mit Mamajuana-Kräutern, die - mit Rum aufgegossen - zu neuer Manneskraft verhelfen. Letztere haben inzwischen Konkurrenz bekommen: „Aqui se vende Viagra“ verkünden die Apotheken: rezeptfrei natürlich und in Macho-Dosen. Billiger sind die Zettelchen, die man in speziellen Voodoo-Läden. Deren Zauber wirkt „garantiert“!

Praktische Infos

Tourist Information

Fremdenverkehrsamt der
Dominikanischen Republik

Hochstr. 54
D-60313 Frankfurt

069 91397878
E-Mail: germany@godominicanrepublic.com
Web: www.godominicanrepublic.com

Einreisebestimmungen

Ein- und Ausreise

Zur Einreise (bis drei Monate Aufenthalt) benötigen Österreicher, Deutsche und Schweizer einen Reisepass, der ab Ankunftsdatum noch mindestens sechs Monate gültig sein muss.

Anreise

Mit dem Flugzeug

Deutsche Charterflieger bevorzugen Puerto Plata und Punta Cana, doch fliegt Condor auch Santo Domingo (SDQ) an. Aißerdem gibt es Linienflüge von Iberia (ab Madrid) und Air France (ab Paris), jeweils mit Zubringer von deutschen Flughäfen.

Unterkunft

Palacio

Calle Duarte 106, esq. Salomé Ureña
Santo Domingo

+1 809 6824730
Web: www.hotel-palacio.com

Schönes Altstadthotel des 17. Jh. (im 19. Jh. Residenz des fünfmaligen Präsidenten Buenaventura Báez) im Kolonialstil unter deutscher Leitung. Es bietet 44 teilweise riesige Zimmer, sichere Parkplätze und eine Dach-Sonnenterrasse mit Pool und Jacuzzi.

El Beaterio

Calle Duarte 8
Santo Domingo

+1 809 6878657
Web: wwww.elbeaterio.fr

Erlesen renoviertes Kloster aus dem 16. Jahrhundert mit sehr schönen Zimmern. Schmiedeeisernes Mobiliar und Holzbalken sorgen für koloniales Flair. Alle Zimmer liegen an einem grünen Patio.

Casa Naemie

Isabel La Católica 11
Santo Domingo

+1 809 6892215
Web: www.casanaemie.com

Reizvolles Bed & Breakfast mit viel kolonialem Ambiente. Schöne Lounge auf der Dachterrasse.

Casa Sánchez

Sánchez 260, entre Las Mercedes y El Conde
Santo Domingo

+1 829 9479002
Web: www.casasanchezhotel.com

Schickes und komfortables Altstadthotel, mit Pool und Sonnenterrasse.

Nicolás de Ovando

Las Damas esq. El Conde
Santo Domingo

+1 809 6859955
Web: www.hodelpanicolasdeovando.com

Luxushotel in der ehehemaligen Residenz des Konquistadoren Nicolás de Ovando aus dem frühen 16. Jahrhundert mit authentisch eingerichteten Zimmern, die entweder Ausblick auf den Fluss oder auf die Altstadt bieten. Mit Pool und Fitnessraum.

Villa Colonial

Sánchez 157
Santo Domingo

+1 809 2211049
Web: www.villacolonial.net

Sehr schönes kleines Altstadthotel mit 11 sehr komfortablen und geschmackvollen Zimmern. Garten und kleiner Pool.

Restaurant

Mesón D' Bari

Hostos 302 esq. Ureña
Santo Domingo

+1 809 6874091

Erstklassige authentische dominikanische Küche, knackfrisches Seafood. Unbedingt cangrejo guisado (geschmorter Weichkrebs) probierem. Sehr gut ist auch filete encebollado (Rinderbraten mit Zwiebeln).

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